Hier findet Ihr meine Alben der Woche. 

 

Eloy mit seinem Album RA

Mein Album der Woche KW 1

»RA« markierte einen Neuanfang für Eloy, Deutschlands erfolgreichste Art- und Progressive-Rockband. Vor dieser Phase hatte sich die vorherige Formation komplett aufgelöst. Frank Bornemann, der Bandgründer und gleichzeitig Sänger, Gitarrist, Songwriter und Produzent, sprudelte jedoch vor Ideen und strebte danach, den bisher erfolgreichen Weg fortzusetzen. Trotz der Trennung der vorherigen Mitglieder fand er in Keyboarder Michael Gerlach schließlich einen kongenialen Partner, der sich nahtlos in die musikalischen Visionen einfügte. Gerlach verfügte zudem über das perfekte Equipment, um Klanglandschaften zu schaffen, die in Zusammenarbeit mit Gitarre und Gesang zu einzigartigen Kompositionen führten.

Mit »RA« widmete sich Eloy einem Thema, das angesichts der fatalen Entwicklungen auf unserem Planeten und in der Gesellschaft heute fast schon als prophetisch betrachtet werden kann. Frank Bornemann, das Mastermind von Eloy, erklärt heute, dass er schon damals das Gefühl hatte, dass die Menschheit erste Schritte in eine unmittelbare Zeitwende unternahm. Die genauen Folgen waren damals noch nicht absehbar, aber es war klar, dass dies das Leben unumkehrbar verändern würde. Das Szenario auf dem Album, das im Wesentlichen den Kerninhalt von »RA« definiert und abbildet, mag zwar noch einige Grenzen des aktuellen Geschehens überschreiten, bleibt jedoch äußerst fesselnd, und die Musik ist zweifellos ein absolutes Unikat.

Exit Eden mit dem Album Femme Fatales

Mein Album der Woche KW 2

Exit Eden ist in eine faszinierende Band, die sich darauf spezialisiert hat, Metal- und Rockversionen bekannter Songs zu präsentieren, und sie haben mit den talentierten Sängerinnen Amanda Somerville, Anna Brunner, Marina La Torraca und Clémentine Delauney eine beeindruckende Besetzung. Amanda ist bei diesem Album nicht  dabei. Sehr schade.

Mit 12 Coverversionen auf dem Album bietet "Femme Fatales" eine vielfältige Auswahl an Songs aus verschiedenen Genres. Es ist interessant zu hören, wie Exit Eden diese Songs im Symphonic-Metal-Stil interpretiert und ihre eigene kraftvolle Note hinzufügt. Die Songs sind hervorragend gut ausgewählt und interpretiert.

Die Tatsache, dass die Band Metal- und Rockversionen von bekannten Liedern aus den letzten Jahrzehnten präsentiert, verleiht dem Album eine gewisse Nostalgie und ermöglicht es den Hörern, bekannte Melodien in einem neuen und erfrischenden Licht zu hören.

Klanglich und musikalisch beeindruckend zu sein, ist natürlich ein großer Pluspunkt. Es scheint, als ob Exit Eden es geschafft hat, eine hohe Qualität in Bezug auf Sound und musikalische Ausführung zu liefern, was für Fans des Symphonic Metal sicherlich eine großartige Erfahrung ist.

Musik 5 Ohren Klang 5 Ohren

Exit Eden mit dem Album Femme Fatales

Mein Album der Woche KW 3

Die Dave Matthews Band ist eine US-amerikanische Rockband, die Anfang 1991 in Charlottesville, Virginia, von dem in Südafrika geborenen Sänger, Gitarristen und Songwriter David John Matthews gegründet wurde. Die Bandmitglieder sind:

Schlagzeuger: Carter Beauford
Bassist: Stefan Lessard
Saxophonist: LeRoi Moore
Violinist: Boyd Tinsley
Keyboarder: Peter Griesar

Das 10. Studioalbum mit 12 Songs 42 Minuten der Dave Matthews Band entstand während der Pandemie und reflektiert die aktuelle Zeit, während es auch den Wunsch nach Gemeinsamkeit zum Ausdruck bringt.

Ein herausragender Song des Albums ist "It Could Happen", der starke Nostalgie hervorruft und die kraftvollen Reize der Anfangszeit wieder aufleben lässt.

Die Songs klingen hervorragend und der Titelsong stellt eine schöne Einstimmung auf den Rest des Albums dar. Es ist definitiv ein Album, das die Fans der Band begeistern wird.

Besonders gefallen haben mir Looking for a Vein, The Ocean and the Butterfly

Klang 5 Ohren Musik 5 Ohren

Exit Eden mit dem Album Femme Fatales

Mein Album der Woche KW 4

Seine aktuelle Single, die auch auf seinem Debütalbum "Smoky Mountains" zu finden ist, heißt "Creek Will Rise" und steigt bereits in den Top 20 der Charts. Der Song verkörpert die Art von Countrymusik, die Smith bevorzugt: eine Mischung aus Bluegrass-Klängen mit Anklängen an die großartige Countrymusik der 1990er Jahre, die dennoch perfekt zur aktuellen Musikszene in Nashville passt.

Smith beschreibt sein Album als eine Reise zu seinen Wurzeln und als Tribut an den Ort, der ihn geprägt hat. Er sagt: "Ich habe meine Seele in diese Songs gelegt, und ich hoffe, dass sie euch genauso bewegen werden wie mich." Tatsächlich ruft der Titelsong "Smoky Mountains" seine Zuneigung zu diesem wunderschönen Teil der Gebirgskette in Virginia und Carolina hervor. Fiddles und Gitarren sorgen für das richtige Feeling, und man meint förmlich den Bluegrass-Sound zu hören. Es erinnert an John Denvers "Take Me Home, Country Roads". Das gefällige Duett mit Hailey Whitters, "Roulette On The Heart", sowie die Songs "Trouble" und "I Hate Alabama" haben ebenso Hitpotenzial. Obwohl Fans dieses Bundesstaates den Titel vielleicht nicht mögen, erklärt Smith, dass er Alabama nicht mag, weil "sie" dort mit ihm Schluss gemacht hat.

Klang 5 Ohren Musik 5 Ohren

Exit Eden mit dem Album Femme Fatales

Mein Album der Woche KW 5

Danielle Aykroyd, die professionell als Vera Sola bekannt ist, ist eine amerikanisch-kanadische Singer-Songwriterin, Multiinstrumentalistin und Aufnahmekünstlerin. Sie studierte Poesie bei Jorie Graham an der Harvard University. Ihr Debütalbum "Shades" wurde von ihr selbst am 9. November 2018 veröffentlicht, wobei sie für die Performance, Produktion und Arrangements verantwortlich war.

Ihr neuestes Werk "Peacemaker" ist soeben erschienen.

In ihren Liedern erzählt sie in stark codierter Form und in Form monumentaler Bilder Geschichten über Charaktere am Rande des Abgrunds. Diese Charaktere gehen in Songs wie "Desire Path", "Instrument Of War", "Bad Idea" oder "Blood Bond" oft den entscheidenden Schritt zu viel und geraten dann in eine Abwärtsspirale. Besonders interessant ist, dass die Struktur der Songs, die sich oft vom unscheinbar versöhnlichen Anfang zum nihilistischen Höllenritt aufbauschen, den psychischen Verfall der Protagonisten auf kongeniale Weise musikalisch widerspiegelt. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist der Track "Blood Bond", der sich von einer unscheinbaren Mid-Tempo-Ballade zu einer kreischenden, hysterischen Monster-Kakophonie entwickelt, bei der am Ende nur noch Ekstase und Wahnsinn regieren.

Klang 5 Ohren Musik 5 Ohren

Exit Eden mit dem Album Femme Fatales

Mein Album der Woche KW 6

Der in Deutschland geborene Musiker Bruce Soord war seit den 1980er Jahren in verschiedenen Bands aktiv. Als Mitglied von Vulgar Unicorn gründete er 1999 in Yeovil, Somerset eine eigene Band, um seine kreativen Vorstellungen umsetzen zu können: The Pineapple Thief. Nach dem ersten Album "Abducting the Unicorn", das fast im Alleingang eingespielt und bei Cyclops Records veröffentlicht wurde, verzögerten sich die Arbeiten am Nachfolger um zwei Jahre, weil verschiedene Plattenfirmen Interesse an dem Projekt zeigten.

Nun erscheint das 15. Studiowerk, an dem drei Jahre lang gefeilt wurde.

Die acht Songs sind wie am Schnürchen gezogen, der Sound ist einfach auf den Punkt gebracht. Früher waren einige Highlights wie "3000 Days" der absolute Höhepunkt des jeweiligen Albums, aber dieses neue Werk von The Pineapple Thief lebt von durchgehend starken Melodien. Die Bandbreite reicht von atmosphärisch zurückhaltend bis zu kraftvollem modernen Art Rock. Es ist schon lange nicht mehr so, dass die Band die richtige Balance in jedem Moment findet. Der Opener "Put It Right" ist sanft dahin groovend und mit sehnsüchtiger Melodik, während der nachfolgende Mid-Tempo-Hit "Rubicon" definitiv ein neuer Anwärter für den kommenden Live-Hit ist. Ein treibender, hymnischer Refrain sorgt für Gänsehaut pur.

Klang 5 Ohren Musik 5 Ohren

Exit Eden mit dem Album Femme Fatales

Mein Album der Woche KW 7

Der Tenor Tony Christie veröffentlichte bereits im November 1967 Schallplatten, jedoch brachte ihm erst die im Januar 1971 bei MCA Records erschienene Single Las Vegas, komponiert und produziert vom Autorenteam Mitch Murray und Peter Callander, den Durchbruch. Viele der nachfolgenden Singles und LPs wurden von diesem Team komponiert und produziert.

Tony Christie verkündet voller Stolz die bevorstehende Veröffentlichung seines ersten neuen Albums seit über 12 Jahren: "We Still Shine".

Das Album markiert eine Rückkehr des Künstlers zu seinen Wurzeln in der Country-Musik, ein lang gehegter Plan, den er gemeinsam mit seinem langjährigen Produzenten und engen Freund Graeme Pleeth umgesetzt hat.

"We Still Shine" ist das Ergebnis von leidenschaftlicher Hingabe und Entschlossenheit. Die Arbeit an dem Album begann kurz nach Tonys Diagnose mit Demenz im Jahr 2021. Er äußerte sich dazu: "Jede Minute im Studio war ein Genuss. Dieses Album ist für mich etwas ganz Besonderes und wurde bereits seit einigen Jahren geplant."

Zur Feier der Albumveröffentlichung wird Tony eine Tour durch Europa unternehmen, um neben seinen größten Hits auch das neue Album zu präsentieren.

Klang 4 Ohren Musik 5 Ohren

Exit Eden mit dem Album Femme Fatales

Mein Album der Woche KW 8

"Friko" ist eine Indie-Rock-Band aus Chicago, Illinois. Die Band wurde im Jahr 2019 gegründet und besteht aus dem Sänger/Gitarristen Niko Kapetan und dem Schlagzeuger Bailey Minzenberger. Friko ist bereits in verschiedenen Städten im Mittleren Westen der USA, wie Madison und Minneapolis, aufgetreten und konnte sich dort einen Namen machen. Sie sind derzeit bei ATO Records unter Vertrag. Ihre Musik wird als innovativer Indie-Rock beschrieben, der jeden Song zu einem Moment kollektiver Katharsis macht.

Jetzt ist das neue Album "Where we´ve been, where wo go from here" erschienen. Es besteht aus 9 Songs und dauert 36 Minuten.

"Where we’ve been, Where we go from here" ist eine musikalische Collage, die die Elemente des Post-Punk, des Kammer-Pop und des experimentellen Rock in sich vereint. Die Songs sind gleichermaßen poetisch, romantisch und explosiv, und bieten sowohl härtere Tracks als auch herzzerreißende Balladen mit einer Intensität, die ein unmittelbares Ventil für selbst die sperrigsten Gefühle schafft.

Klang 5 Ohren Musik 5 Ohren

Exit Eden mit dem Album Femme Fatales

Mein Album der Woche KW 9

Der ehemalige Frontmann von Oasis, Liam Gallagher, und der frühere Gitarrist der Stone Roses, John Squire, haben gemeinsam ein Album aufgenommen. Das selbstbetitelte Album "Liam Gallagher & John Squire" hat bei vielen Britpop-Fans großes Interesse geweckt, da beide Musiker Ikonen des Genres sind.

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Musikern ist bemerkenswert, da Gallagher ein großer Fan des selbstbetitelten Debütalbums der Stone Roses aus dem Jahr 1989 ist, das von vielen als eines der wichtigsten englischen Alben überhaupt angesehen wird. Mit Oasis hat er den Sound von John Squire und seinem früheren Bandkollegen weiterentwickelt und weltweit bekannt gemacht.

Die erste Single "Just Another Rainbow" stieg in die UK-Singlecharts ein und erreichte den 16. Platz, was Liams höchster Einstieg in die UK-Single-Charts seit 15 Jahren ist. Die Musik des Albums ist eine gelungene Mischung aus den Stilen und Einflüssen beider Musiker. Einige Stücke erinnern an die frühen Werke von Oasis, während andere deutlich die feinen Gitarrenmelodien der Stone Roses widerspiegeln.

Die Musikpresse, darunter der Guardian und das renommierte Mojo-Magazin, halten "Liam Gallagher & John Squire" für die beste Musik, die die beiden Musiker seit Oasis und den Stone Roses gemacht haben. John Squire fasst die Zusammenarbeit treffend zusammen und sagt, dass das Album eine perfekte Mischung aus ihren Stärken ist.

Klang 5 Ohren Musik 5 Ohren

Exit Eden mit dem Album Femme Fatales

Mein Album der Woche KW 10

Floya: Eine neue Dimension künstlerischen Schaffens

Floya ist eine Supergroup, die aus den beiden Vollblutmusikern Phil Bayer (Ex-Time, The Valuator) und Marv Bruckwilder (Ex-Alazka) besteht und eine völlig neue Dimension künstlerischen Schaffens geschaffen hat.

Debütalbum und Musikstil

  • Das Debütalbum der Band hebt verschiedene Aspekte ihrer Fähigkeiten hervor und nutzt subtile Elemente aus ihrer von schwerer Musik geprägten Vergangenheit.
  • Die einzigartige Mischung aus groovigem Alternative und ätherischen elektronischen Elementen verleiht der Musik eine lebendige Energie und atemberaubende Tiefe.
  • Das Album vereint geschickt Post-Hardcore und Progressive Rock mit Elementen aus EDM, was eine harmonische Wirkung erzeugt und eine ansteckend positive Stimmung verleiht.

Besondere Merkmale

  • Außergewöhnlich ist, dass weder Keyboard noch Bass ihren Weg zu ihnen gefunden haben, dafür aber Trommeln in dem Song 'Wonders' zu hören sind.

Floya scheint also eine aufregende neue Band zu sein, die musikalische Grenzen überwindet und eine faszinierende Mischung verschiedener Stile präsentiert.

Klang 5 Ohren Musik 5 Ohren

Exit Eden mit dem Album Femme Fatales

Mein Album der Woche KW 11

Eine nahbare Natürlichkeit kennzeichnet Christina Stürmer schon immer. Daher war sie die perfekte Wahl für ein barrierefreies MTV-Unplugged-Konzert. Nach einer längeren Pause kehrte die 41-Jährige am Dienstagabend in das Kultformat zurück und überraschte das Publikum im Volkstheater mit Gästen wie Wolfgang Ambros und den Sportfreunden Stiller. Ein gelungener Startschuss für ihr Comeback.

 
Christina Stürmer beherrscht nach wie vor das große Format und hat ihre Fans im historischen Ambiente fest im Griff. Sie ist von dem einstigen Mädchen von nebenan zur Frau von nebenan gereift und tritt im breiten oberösterreichischen Dialekt in den Dialog mit ihrem Publikum. Begleitet von einer sechsköpfigen Band, einem Bläsertrio und vier Backgroundsängern präsentiert sie Akustikversionen ihrer bekanntesten Songs. Das Repertoire reicht von einer Bossa-Nova-Version des Hits "Nie genug" über ein Klaviersolo von "Mit dem Bus durch London" bis hin zu einer Mitsingfassung von "Ich lebe" für die Fans.

 
Christina Stürmer begeisterte das Publikum in zwei Akten mit ihrem Unplugged-Ensemble. Sie präsentierte ihre zahlreichen Hits in einem zuvor ungehörten Akustikgewand, das ihre Stimme besonders klar und bemerkenswert zur Geltung brachte. Die großartigen Aufnahmen aus dem Wiener Volkstheater mit Gästen wie Mathea, Wolfgang Ambros, Deine Freunde, Ursula Strauss und den Sportfreunden Stiller werden im März 2024 veröffentlicht.

Klang 5 Ohren Musik 5 Ohren

Jesus and may Chain mit Glasgow Eyes

Mein Album der Woche KW 12

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens von The Jesus And Mary Chain wurde das Lied "Glasgow Eyes" im Castle of Doom Studio von Mogwai in Glasgow aufgenommen. Dort setzten Jim und William den kreativen Prozess fort, der zu ihrem letzten Album, "Damage and Joy" von 2017, führte. Dieses Album war ihr bestes Chart-Album seit über zwanzig Jahren.

Das Ergebnis ist eine Platte, auf der eine der einflussreichsten Gruppen Großbritanniens ein produktives zweites Kapitel aufschlägt. Ihr Mahlstrom aus Melodie, Feedback und kontrolliertem Chaos ist nun noch deutlicher von ihrer Liebe zu Suicide und Kraftwerk und einer neuen Wertschätzung der weniger disziplinierten Attitüde des Jazz geprägt.

"Glasgow Eyes" schreibt nicht nur die Geschichte von The Jesus and Mary Chain fort, sondern fühlt sich gleichzeitig wie eine Rückkehr zu den Wurzeln an. Seit dem aufsehenerregenden Debüt "Psychocandy" und dem Klassiker "Just Like Honey" wurden die Reid-Brüder immer mehr zu Außenseitern, die kompromisslos Gutes taten.

Klang 4 Ohren Musik 5 Ohren

Jesus and may Chain mit Glasgow Eyes

Mein Album der Woche KW 13

Die Fäaschtbänkler erobern die Bühnen und Herzen der Menschen im Sturm. Die Band, die für ihre mitreissenden Auftritte und ihre einzigartige Mischung aus modernen Beats, traditioneller Blasmusik und humorvollen Texten bekannt ist, verspricht ein unvergessliches Musikerlebnis und randvolle, explodierende Tanzflächen.

Die Band hat bereits auf zahlreichen grossen Bühnen gestanden. Es waren dies zum einen das Nova Rock Festival, Frequency Festival und Szene Open Air, Open Air Gampel, Taubertal Festival, Woodstock der Blasmusik und der Brass Wiesn, Brass Palmas in Kroatien und und und. Allesamt Events und Konzerte, wo der Punk querbeet abgeht und sich das musikalische Tun in viele verschiedene Richtungen freispielt.

Der Text könnte verbessert werden:

"Nun ist das neue Album "Viva" erschienen. Es besteht aus 33 Minuten guter Laune Musik, aufgeteilt in 12 Songs. Der erste Titel "Wer ist hier der Bass (Marco)" bringt genau das, was der Titel verspricht. Es ist unglaublich, was aus den Lautsprechern erklingt. Doch die Platte ist nicht nur basslastig. Sie klingt insgesamt hervorragend, ohne dabei den Bass zu vernachlässigen.

"Tiktak" ist der zweite Track und zeigt bereits den Charakter des Albums: gute Laune, gute Laune... Egal ob jung oder alt, wer eine kurzweilige halbe Stunde verbringen möchte, ist mit diesem Album gut beraten."

Klang 4 Ohren Musik 5 Ohren

Jesus and may Chain mit Glasgow Eyes

Mein Album der Woche KW 14

Canned Heat ist eine US-amerikanische Bluesrockband, die im Jahr 1965 in Los Angeles gegründet wurde. Die Band erlangte internationale Bekanntheit durch ihre Rockhymnen "On The Road Again", "Going Up The Country" und "Let's Work Together", die zu weltweiten Hits wurden. Besonders herausragend waren ihre Auftritte beim Monterey Pop Festival 1967 und als Headliner beim Woodstock Festival 1969, die ihnen einen festen Platz in der Rock'n'Roll-Geschichte sicherten.

Auch nach mehr als fünfzig Jahren und mit vierzig Alben haben Canned Heat nichts von ihrer Stärke eingebüßt. Die Band wurde über die letzten 53 Jahre von Adolfo 'Fito' de la Parra, dem ruhigen Hand des Schlagzeugers, Bandleaders und Historikers, geleitet. Dale Spalding, eine Legende aus New Orleans, begleitet die Band bereits im zwölften Jahr mit Mundharmonika, Gitarre und Gesang. Ebenso ist der einfallsreiche Bassist Rick Reed seit zwei Jahren Teil der Band, nachdem er bereits mit Größen wie Paul Butterfield, John Mayall und der Chicago Blues Reunion zusammengearbeitet hat.

Knapp 60 Jahre nach Gründung der Band bringen Canned Heat im März 2024 über Ruf Records ihr neues Studioalbum »Finyl Vinyl« auf CD und LP heraus.

Eingespielt wurde es im kalifornischen Burbank vom aktuellen Line-up der Band, zu dem neben Langzeitmitglied Fito de la Parra der Gitarrist, Keyboarder und Sänger Jimmy Vivino, der Harper und Sänger Dale Spalding sowie Richard »Rick« Reed als Nachfolger des 2019 verstorbenen langjährigen Bassisten Larry »The Mole« Taylor gehören. Unterstützt wurden die vier bei den Aufnahmen unter anderem von Bluesrocker Joe Bonamassa, der bei »So Sad (The World's In A Tangle)« einen Gastauftritt als Leadgitarrist hat.

Für dieses Album gibt es nur ein Wort: Grandios

Musik: 5 Ohren Klang: 5 Ohren

Jesus and may Chain mit Glasgow Eyes

Mein Album der Woche KW 15

Eros Zeta & The Perfumed Guitars ist das bevorstehende Sequel zum letztjährigen Album The Hypnogue. Es enthält neue Songs, die die Geschichte und den Mythos des Albums The Hypnogue erweitern. Diese Songs waren bisher nur bei Konzerten erhältlich.

Musik: 5 Ohren Klang: 5 Ohren

Jesus and may Chain mit Glasgow Eyes

Mein Album der Woche KW 16

Das Death Songbook ist eine bemerkenswerte und einzigartige Zusammenarbeit zwischen Brett Anderson von Suede, Charles Hazlewood und dem Paraorchestra, mit den besonderen Gästen Nadine Shah und Gwenno.

Dieses Album präsentiert einfühlsame Neuinterpretationen ikonischer Songs von Bands wie Echo & The Bunnymen, Suede, Depeche Mode, Mercury Rev und Japan. Die Lieder behandeln Themen wie Tod, das Sterben der Liebe, Angst, Verlust und Transzendenz. Das Paraorchestra ist das weltweit erste virtuose Großensemble, das aus professionellen Musikern mit und ohne Behinderung besteht. Die CD- und LP-Pakete enthalten außerdem wunderschöne Fotos von den Originalaufnahmen im Wales Millennium Centre in Cardiff. 🎶

Musik: 5 Ohren Klang: 5 Ohren

Jesus and may Chain mit Glasgow Eyes

Mein Album der Woche KW 17

38 Minuten, 11 Songs in denen alles passt. Jedes Solo, jede Bridge, jeder Refrain, jeder Wutausbruch!
Das ist Cold Years.
Der Stil von Cold Years wird als Alternative Rock oder Punk beschrieben.

Neben Punk ala Green Day findet man überraschen feinfühliges, wie das mit dem Piano beginnende und dann explodierende Sick.

Die im Jahr 2014 geründete Band Cold Years entsteht eher aus einem Zufall heraus.
In den Jahren 2016 und 2018 veröffentlichte die Band die EPs Death Chasers bzw. Northern Blue, bevor Cold Years vom Plattenlabel eOne unter Vertrag genommen wurden.

Tracklist:

1. Over
2. Roll With It
3. Radio
4. Low
5. Youth
6. Goodbye My Friend
7. Choke
8. Fuck The Weather
9. Other Side
10. Let Go
11. Sick
12. Die Tonight

Klang: 4 Ohren Musik 5 Ohren

Lemon Twigs mit dem Album A Dream is all we know

Mein Album der Woche KW 18

Ein Jahr nach ihrem wundervollen Album EVERYTHING HARMONY setzen die Lemon Twigs mit A DREAM IS ALL WE KNOW einen weiteren Glanzpunkt. Dieser kreative Lauf ist bemerkenswert. Nach einem Jahrzehnt im Musikgeschäft haben die Brüder Brian und Michael D’Addario das Fundament ihrer Band auf ein neues Level gehoben und perfektioniert. Die Lemon Twigs sind leidenschaftliche Nostalgiker der 60er Jahre, herausragende Songwriter und musikalische Virtuosen.

A DREAM IS ALL WE KNOW präsentiert sich als berauschendes Meisterwerk mit perfekten Harmonien und fein abgestimmten Arrangements, die scheinbar mühelos gespielt werden und von beseelten Stimmen getragen werden. Songs wie „If You And I Are Not Wise“ oder „How Can I Love Her More“ klingen zeitlos und vermitteln das Gefühl, als ob sie schon immer existiert hätten.

Klang: 4 Ohren Musik 5 Ohren

Angus & Julia Stone mit dem Album Cape Forestier

Mein Album der Woche KW 19

Das Geschwister-Duo aus Australien präsentiert 12 frische Tracks, die eine vielseitige Mischung aus sanften Melodien und packenden Texten bieten. Das Album ist ideal für alle, die die intime Atmosphäre und die eindringliche Klanglandschaft lieben und schätzen.

Angus & Julia Stone sagen über ihr Album "Cape Forestier": "Unser neuestes Album, Cape Forestier, hat einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen. Es ist ein Kapitel in dem sich ständig entfaltenden Buch über unseren gemeinsamen Weg. Stilistisch erinnert es an unsere früheren Alben; es gibt eine echte akustische Rohheit im Sound. Doch das Songwriting und die Performances sind natürlich an die Menschen gebunden, die wir heute sind, mit all den Zweigen der Erfahrung, die darin hängen. Wir könnten nicht aufgeregter sein, diese Musik mit euch zu teilen. Es war eine unglaubliche Erfahrung, diese Songs gemeinsam zu schreiben und aufzunehmen."

Klang: 5 Ohren Musik 5 Ohren

Little Feat Album Sams Place

Mein Album der Woche KW 20

Nach einer Zwölf-Jahres-Pause kehren die Southern-Rock-Legenden Little Feat mit ihrem neuesten Album "Sam's Place" zurück. Das Album präsentiert sich als authentisches Blues-Werk, das von Künstlern wie Willie Dixon und Fred Tackett inspiriert ist. In diesem Album übernimmt der Schlagzeuger und Percussionist Sam Clayton erstmals die Rolle des Leadsängers und führt die mitreißende Blues-Party an. Sogar die renommierte Sängerin Bonnie Raitt ist als Gast auf dem Album vertreten.

"Sam's Place" ist eine Liebeserklärung von Little Feat an den Blues, wobei Schlagzeuger Sam Clayton als herausragender Leadsänger im Mittelpunkt steht. Es markiert auch das Debüt von Scott Sharrard an der Gitarre und Tony Leone am Schlagzeug, neben den langjährigen Bandmitgliedern Bill Payne an den Tasten, Kenny Gradney am Bass und Fred Tackett an der Gitarre. Die Aufnahmen für das Album fanden im Sam Phillips Studio in Memphis, Tennessee, statt und wurden von Little Feat und Charles A. Martinez produziert.

Dieses Album stellt das erste Studioalbum der Band nach einer Pause von 12 Jahren dar und ist ihr erstes reines Blues-Album überhaupt.

Klang: 5 Ohren Musik 5 Ohren

DIIV mit Frog in boiling water

Mein Album der Woche KW 21

DIIV mit Frog in Boiling Water

Die langsame Lead-Single "Brown paper bag" beschreibt das Gefühl der behaglichen Betäubung, wenn man jede Schwierigkeit so gleichgültig hinnimmt wie eine im Boden steckende Papiertüte. Doch das, was in der Musik von DIIV keineswegs statisch bleibt, sind die Gitarren, die auf beste My-Bloody-Valentine-Art sägen, kratzen, bohren und wirbeln - und somit den von einem verhallten Drumcomputer durchzogenen Opener "In amber" direkt aus den Füßen reißen, während am Ende vereinzelte Lichtsignale sich durch die Saitenfluten kämpfen. Erst mit "Raining on your pillow" wird das Feedback gelockert, zugunsten eines weniger dichten Goth-Rock-Klangs, der die Stimmung zwar nicht weit über den Friedhof hinaus trägt. Heller als grabsteingrau wird es bei DIIV aber definitiv nicht.

Klang: 4 Ohren Musik 5 Ohren

Crowded House Gravity Stairs

Mein Album der Woche KW 22

Neues Album der australischen Pop-Rock-Band Crowded House.

Crowded House haben weltweit über 15 Millionen Tonträger verkauft und wurden mit einem Brit Award, 13 australischen ARIA Awards und einem MTV VMA ausgezeichnet. Die Band hat Milliarden von Streams generiert, beständig ausverkaufte Tourneen auf mehreren Kontinenten absolviert und fesselt ihr Publikum seit fast vier Jahrzehnten. Ursprünglich von Neil Finn, Nick Seymour und dem verstorbenen Paul Hester gegründet, wurde das selbstbetitelte Debüt der Gruppe 1986 mit Platin ausgezeichnet, angeführt von den Welthits »Something So Strong« und »Don't Dream It's Over«, die von Miley Cyrus, Ariana Grande und U2 gecovert wurden.

Klang: 5 Ohren Musik 5 Ohren

Joanne Shaw Taylor Heavy Soul

Mein Album der Woche KW 23

Joanne Shaw Taylor, berühmt für ihre herausragenden Fähigkeiten an der Gitarre und ihre kraftvollen Songtexte, setzt mit ihrem neuesten Release ihren Erfolgsweg in der Musikbranche fort. Bereits im Alter von 16 Jahren wurde sie von Dave Stewart von den Eurythmics entdeckt und erhielt Anerkennung von Größen wie Stevie Wonder und Annie Lennox. Nach den Erfolgen mit Alben wie Reckless Heart, The Blues Album und Nobody's Fool markiert Joanne's Heavy Soul einen weiteren Höhepunkt in ihrer beeindruckenden Karriere.

Heavy Soul reflektiert Joannes kreative Vision, indem es die Lücke zwischen ihrem vorherigen Werk Nobody's Fool und ihren Blues-Wurzeln überbrückt. Das Album verspricht eine fusionierte Klanglandschaft aus zeitgenössischem Soul-Pop und traditionellem Blues. Auf diesem Album sind talentierte Musiker wie Anton Fig, Alison Presswood und Rob McNelley zu hören, die ihre einzigartigen Fähigkeiten zu einem unvergesslichen musikalischen Erlebnis vereinen.

Klang: 5 Ohren Musik 5 Ohren

The Decemberists mit dem Album As it ever was so it will be again

Mein Album der Woche KW 24

The Decemberists

Acht Studioalben, ein Dutzend EPs und Live-Alben sowie zahlreiche Nebenprojekte haben die Folk-Vagabunden bisher mühelos aus dem Ärmel geschüttelt – ein Qualitätsabfall ist nicht in Sicht.

Kurz vor ihrem 25. Jubiläum präsentieren sie nun ihr erstes Doppelalbum "As it ever was, so it will be again". Wohin geht die Reise diesmal?

Für einen Teil des Albums ist diese Frage relativ einfach zu beantworten, auch wenn man dabei das Pferd von hinten aufzäumt. Denn der letzte Song "Joan in the garden" ist typischer Decemberists-Wahnsinn in Form eines 19-minütigen Epos. Er beginnt zauberhaft mit einer verliebten Gitarrenmelodie und einem Chor, der der Protagonistin beim Aufstieg hilft und etwas Sakrales hat. Doch dann wird der Berg zum Klang schreiender Gitarren von einem Schatten bedeckt, alles zieht sich zusammen: "Just another tinsel ornament / Another troubled sky / We are folded in the firmament / Catch us as we fly." Es folgt ein Lamentieren und Störgeräusche, bis nach nervenzehrenden Momenten der Blitzeinschlag kommt. Ein Riff, Drums und plötzlich Galopp in Richtung der Autokraten, deren Imperien fallen müssen. Ja, "Joan in the garden" ist Sänger Colin Meloys Version von Jeanne d'Arc, und das Blut wird in Strömen fließen: "Oh holy whore androgyne!" Unterstützung gibt es hierbei auch von Mike Mills von R.E.M.. Wer damit nichts anfangen kann, mochte The Decemberists vermutlich nie.

Die anderen zwölf Stücke auf ihrem ersten Album seit sechs Jahren sind wesentlich geradliniger. In einem Pop-Song, der klanglich auch in die Sechziger passen würde, wird der "Burial ground" mit James Mercer von The Shins besucht, weil der Rest der Welt keinen Sinn zu ergeben scheint. "Oh no!" tanzt mit dem Teufel zu Trompeten-Danzón in Havanna. Näher an den letzten Alben sind die Folk-Songs "Long white veil" und "William Fitzwilliam", die vom Grundnaturell komplett amerikanisch sind und dementsprechend auch nach – Überraschung – Americana klingen und sich auch mit Pedal Steel und Mundharmonika arrangieren. "Don't go to the woods" führt die musikalische Reise fort und bietet Geleitschutz durch die düstere Nacht irgendwo im verlorenen Teil der USA, aber mahnt: "Darling stay right close to me / Do just as you should / For if you go in their company / Oh then you're gone for good." Jenny Conlee-Drizos sorgt mit ihren geisterhaften Backingvocals für Gänsehaut. Genauso wie im anschließenden "The Black Maria", das zu Trauer blasenden Trompeten von einem Schicksal erzählt, das jeden am Ende ereilt.

Klang: 5 Ohren Musik 5 Ohren

Daryl Hall mit dem Album D

Mein Album der Woche KW 25

Das Album „D“ ist Daryl Halls erstes Soloalbum seit 11 Jahren, nach einer langen Phase intensiver weltweiter Tourneen und dem Erfolg seiner Zusammenarbeit mit Hall & Oates sowie ausverkauften Soloauftritten. Geschrieben, koproduziert und aufgenommen wurde das Album gemeinsam mit Dave Stewart von den Eurythmics.

Daryl Hall ist ein vielseitig begabter Künstler und Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame. Er ist der Star der preisgekrönten Webserie „Live from Daryl's House“ und betreibt erfolgreich den Veranstaltungsort „Daryl's House“, einen restaurierten Musikclub in Pawling, New York.

Der Soul-Sänger aus Philadelphia erreicht auch nach über vier Jahrzehnten immer noch bedeutende Meilensteine in seiner Karriere und tritt weiterhin vor ausverkauften Häusern auf.

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Fabolous Thunderbird mit dem Album Struck Down

Mein Album der Woche KW 26

The Fabulous Thunderbirds sind eine bekannte Größe im zeitgenössischen Blues und Bluesrock. Die Band hat klassische Alben wie T-Bird Rhythm und  Tuff Enuff hervorgebracht, die Hits wie den Titelsong und Wrap It Up enthalten. Tuff Enuff erhielt Platin und verkaufte sich über eine Million Mal. Unter der Führung des Gründungsmitglieds Kim Wilson wurden die Fabulous Thunderbirds sechs Mal für die Grammy Awards und über 20 Mal für die Blues Music Awards nominiert.

Die 1974 gegründete Band feiert ihr 50-jähriges Bestehen mit der Veröffentlichung ihres ersten neuen Studioalbums seit acht Jahren – Struck Down. Dieses Album umfasst neun neue Originalsongs, die von den Hamilton-Bluesmusikern Steve Strongman und Kim Wilson gemeinsam geschrieben wurden, sowie ein bemerkenswertes Cover von Memphis Minnies Song Nothin‘ in Ramblin. Produziert wurde das Album von Kim Wilson, Steve Strongman und Glen Parrish, aufgenommen in New Jersey und Hamilton und gemischt von Shelly Yakus (John Lennon/U2/Tom Petty).

Zu den Gästen auf dem Album gehören Billy Gibbons bei der ersten Single Payback Time sowie Bonnie Raitt, Taj Mahal, Keb’ Mo’ und Mick Fleetwood auf dem einzigen Coversong des Albums, Nothin‘ in Ramblin von Memphis Minnie. Herausragende Titel sind der Eröffnungstrack Struck Down By The Blues mit Steve Strongman an der Gitarre, das Cajun-beeinflusste **Don't Make No Sense** mit Terrance Simien am Akkordeon, Watcha Do To Me mit Elvin Bishop und der wehmütige Schlusstrack Sideline.

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Airbag mit dem Album The Century of the self

Mein Album der Woche KW 27

Die norwegische Band Airbag kehrt nach vier Jahren mit ihrem neuen Album »The Century Of Self« zurück.

Nach den erfolgreichen Soloabenteuern von Sänger und Gitarrist Björn Riis findet das Trio nun wieder zusammen und feiert seinen getragenen Artrock. Die Wurzeln als Pink-Floyd-Coverband lassen sich in den atmosphärischen Songs positiv erkennen, und auch Fans von Steven Wilson werden hier auf ihre Kosten kommen.

Nun zum sechsten Album der norwegischen Prog-Rock-Meister um Multiinstrumentalist und Sänger Björn Riis.

Jeder Track zeigt die charakteristische Verschmelzung von sanfter Selbstbeobachtung und dynamischer Energie, von den hypnotisierenden Tiefen von »Dysphoria« bis zum eindringlichen Crescendo von »Tyrants And Kings«. Die fünf Stücke bestechen durch unwiderstehliche Gesangseinlagen und virtuose Leadgitarrenarbeit, die zum Markenzeichen des Airbag-Sounds geworden sind.

Während das Album sich entfaltet, wird der Zuhörer auf eine Reise durch Selbstreflexion und Intensität mitgenommen, von der introspektiven Ballade »Awakening« bis zu den erhabenen Tiefen der Single »Erase«. Dieser Song erinnert an ihre gefeierte Arbeit auf dem Album »Disconnected« und entwickelt sich von einer hypnotischen Basslinie zu einem Kraftpaket aus schweren Refrains, die den Grundstein für das epische 15-minütige Finale von »Tear it Down« legen.

Doch »The Century of the Self« ist mehr als nur eine klangliche Odyssee – es ist ein Spiegelbild unseres modernen Zeitgeists. Das Album thematisiert die Abbruchkultur und das Umschreiben persönlicher Geschichten und bietet einen ergreifenden Kommentar zu einer Welt voller Angst und Verurteilung.

Klang: 5 Ohren Musik 5 Ohren